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Die mittlerweile 10. Auflage des Festes der Saydaer Vereine am Wochenende ist von den Organisatoren als ein Erfolg gewertet worden. "Wir sind mit der Besucherresonanz zufrieden. Unsere Hoffnung ist immer, dass für die Organisatoren am Ende eine schwarze Null herauskommt. Ich denke, das werden wir auch in diesem Jahr schaffen", sagte etwa Rayko Richter, Abteilungsleiter Fußball beim Sportverein 1863.
Auch Vereinschef Matthias Neubert war über die Resonanz erfreut: "Es ist ja in erster Linie eine sportliche Veranstaltung. Alle Turniere waren gut besucht." Insgesamt vier Vereine der Stadt zeichnen für die dreitägige Veranstaltung verantwortlich:
Der SSV, der Dynamo Dresden Fanclub , der Faschingsclub DKS und der Saydaer Jugendverein.
Die Stadtmeisterschaften der Freizeitmannschaften am Freitagabend zollte dem Elfmeterkrimi bei der Fußball-WM Tribut. Die Mannschaften sahen sich zuerst den knappen Sieg der Deutschen gegen Argentinien im Elfmeterschießen an. Deshalb dauerte das eigenen Turnier dann fast bis Mitternacht. Unter Flutlicht holte sich die Fußballjugend Friedebach den Sieg. Bei den Altern Herren hatten die Fußballer aus Pfaffroda vor Mezibori und Sayda die Nase vorn.
Beim Fußballturnier der Dynamo Fanclubs gewannen die Saydaer am Sonnabend. "Es waren faire Begegnungen, obwohl es auch bei Freizeitmannschaften manchmal heiß zugeht", kommentierte Schiedsrichter Dieter Trinks die Partien. Trinks hatte bis vor drei Jahren Punktspiele gepfiffen.
Bei den Volleyballern herrschte am Sonnabend Hochbetrieb. Acht gemischte Mannschaften (drei Frauen- und drei Männerteams), davon drei aus Leipzig, aus Wünschendorf, Seifersdorf sowie zwei Teams des SSV Sayda, spielten um die Punkte. Am Ende hatten Ghandis Enkel aus Leipzig die Nase vorn. Die Saydaer landeten auf den Rängen sechs und acht. "Wir sind halt gute Gastgeber und lassen den anderen den Vortritt. Es ging ja auch hauptsächlich um den Spaß", meinte der Volleyball spielende Hauptamtsleiter Volkmar Herklotz.
Viele Saydaer schauten sich neben den Turnieren am Wochenende die neue Sport- und Begegnungsstätte an, die am Freitag eingeweiht worden war. "Es ist ein schönes Fest. Die neue Begegnungsstätte ist toll geworden. Alle Vereine arbeiten bei diesem Fest Hand in Hand. Rundum eine gelungene Sache", meinte Regine Richter aus Sayda. Am Rande des Volleyballturniers gab es leckeren Kuchen. "Den haben wir selbst gebacken, Das machen wir schon seit Jahren so", sagte Mandy Kühnel vom Sportverein.
Das Fest der Vereine macht im nächsten Jahr Pause. Grund ist die 800-Jahr-Feier Saydas in der letzen Juniwoche 2007. "Sonst würden Vereinsfest und Jubiläum zeitlich zusammen fallen. Das macht keinen Sinn", sagte der SSV 1863-Vorsitzende Matthias Neubert. Erst 2008 wird es dann wieder ein Fest der Vereine geben.